
Bei der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) schädigt ein hoher Blutdruck in den Lungenarterien die Lunge und das Herz. Unbehandelt wird PAH schnell lebensbedrohlich. Derzeit ist die Krankheit nicht heilbar, es stehen jedoch neue Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, durch die sich die Prognose deutlich verbessert hat.
Die Lungenarterien transportieren das Blut von der rechten Seite des Herzens zur Lunge. In der Lunge nimmt das Blut Sauerstoff auf, der in den übrigen Körper transportiert wird. Wie hoher Blutdruck im übrigen Körper Blutgefäße und Organe schädigt, schädigt PAH die Lungenarterien und das Gewebe von Herz und Lunge.
Es gibt zwei Haupttypen von PAH. Sekundäre PAH wird durch andere Erkrankungen verursacht. Idiopathische PAH (IPAH), eine seltene Form der PAH, tritt eigenständig auf.
Zu Symptomen der PAH gehören Kurzatmigkeit bei geringster Anstrengung, Erschöpfung, Brustschmerzen, Schwindelanfälle, Ohnmacht, Anschwellen der Knöchel, Füße und Beine sowie Pulsrasen. Wenn Sie irgendeines dieser Symptome bei sich feststellen, sollten Sie sofort Ihren Hausarzt aufsuchen, um eine korrekte Diagnose zu erhalten und die Symptome behandeln zu lassen.
Mukoviszidose eine lebensbedrohliche Erbkrankheit an der über 6000 Menschen in Deutschland erkrankt sind.
Durch einen zähen Schleim werden bei Mukoviszidose vor allem innere Organe, speziell die Lungen und das Verdauungssystem in ihrer Funktion beeinträchtigt. Dadurch wird die Atmung und die Verdauung erschwert.
Symptome können starker Husten, immer wieder kehrende Entzündungen im Atmungssystem und reduzierte Gewichtszunahme sein.
Patienten mit Mukoviszidose haben häufig Lungenprobleme. Durch eine Kombination aus Physiotherapie und Einnahme von Medikamenten können Lungenentzündungen unter Kontrolle gehalten und Schädigungen der Lunge verhindert werden.
Mukoviszidose beeinträchtigt zudem die Bauchspeicheldrüse, wodurch die Patienten Probleme bei der Verdauung von Nahrung haben. Dies kann zu Mangelernährung führen. Die Folgen sind unzureichendes Wachstum, körperliche Schwäche und eine verzögerte Geschlechtsreife.
Bei älteren Patienten kann die fortschreitende Erkrankung der Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion beeinträchtigen. Daher entwickeln einige Patienten mukovizidosebedingten Diabetes Mellitus durch unkontrollierte Blutzuckerwerte. Bei Kindern mit Mukoviszidose kommt dies selten vor.
Für detailierte Informationen: www.muko.info